Ein Patent soll Google menschlicher machen

Ein auf seobythesea.com veröffentlichter Artikel von Bill Slawski befasst sich mit einem kürzlich von Google erfassten Patent zur Messbarkeit der Lesegeschwindigkeit. Wir von Webspurt erklären um was es sich hierbei handeln könnte. Die Suchmaschine Google plant um Webseiten noch besser beurteilen zu können eine Messung der Lesegeschwindigkeit des Nutzers. Das soll durch Platzierung spezieller Marker geschehen, welche in verschiedene Dokumente eingefügt werden.



Google ahmt menschliches Verhalten schon länger nach

Den Fakt, dass in unterschiedlichen Sprachen die Texte langsamer bzw. schneller gelesen werden beachtet die Suchmaschine ebenfalls. Welche Rolle die Lesegeschwindigkeit für die Platzierung von Webseiten und Dokumenten bei Google haben wird, bleibt abzuwarten. Mit den bisherigen Abfragen wie der „Bounce Rate“ beispielsweise versucht Google ja bereits das Menschliche verhalten beim Surfen zu erfassen und als Qualitätsmerkmal in seine Platzierungsbeurteilung mit einfließen zu lassen.

Was lernen wir daraus?

Aber nicht nur für die Qualität der Inhalte und deren Webseiten Administratoren ist dieser Faktor interessant. So könnte Google beispielsweise auch Bot’s von echten Benutzern unterscheiden oder aber separieren ob ein Benutzer gerade einen Text in seiner Muttersprache liest. Denn eine Fremdsprache liest sich in der Regel langsamer. Wir von Webspurt fragen uns nun natürlich was unsere Leser über dieses Patent denken. Deshalb hier der Aufruf:

Welche Vor- und Nachteile hat es, wenn eine Suchmaschine weiß wie lange man Lesen muss um einen Text zu verstehen?

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